Julia Okruashvili

Die aus Moskau stammende Pianistin Julia Okruashvili ist eine Musikerin voller Lebendigkeit, Hingabe und Emotion. Ihre Interpretationen legen vielfach ungeahnte Perspektiven frei. Gekonnt weiß sie die klanglichen Fähigkeiten ihres Instrumentes einzusetzen, jeder Ton durchleuchtet, der Tastendruck differenziert gestaltet, ihr Pedaleinsatz wohl abgewägt. So urteilt die Presse über die Musikerin: "Eine Pianistin aus der Eliteliga." 

 

Die Kammermusik ist für Julia Okruashvili von Anfang an eine wichtige Inspirationsquelle. So verwundert es nicht, dass sie das kammermusikalische Musizieren zum Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens gemacht hat. Lebendige Phrasengestaltung, Flexibilität und eine sprechende Artikulation charakterisieren ihr Spiel. Sie konzertierte in verschiedenen Formationen mit Partnern wie Daniel Hope, László Fenyö, Elena Obrastzova, David Cohen oder Priya Mitchell.

Konzertauftritte führten sie in die wichtigsten Musikzentren Europas. Bei den großen Festivals wie dem Mosel- Musikfestival, dem Kronberg Academy Festival, den Bregenzer Festspielen, den Weilburger Schlosskonzerten, dem La Folle Journée Festival in Nantes oder dem Gent Festival van Vlaanderen ist die Musikerin ein gern gesehener Gast. Sie konzertierte mit Orchestern wie dem Frankfurter Museumsorchester, dem Kollegium Winterthur oder dem Wiener Kammerorchester.

Julia Okruashvili kann auf eine bemerkenswerte Anzahl an Wettbewerbserfolgen zurückblicken. Sie ist Preisträgerin der International Piano Academy Freiburg, des Rosario- Merciano-Preises Wien, des Maria- Yudina-Wettbewerbs St. Petersburg wie auch der Kammermusikwettbewerbe Citta' di Pinerolo und Val Tidone.

 

Ihre künstlerischen Erfolge basieren auf dem Fundament von Studien in Mailand, Moskau und Frankfurt. Wegweisende Impulse erhielt sie dabei während ihres Konzertexamen- Studiums an der HfMDK Frankfurt in der Meisterklasse von Prof. L. Natochenny. 

Nina Reddig

Nina Reddig führt ein vielgestaltiges Musikerleben als enthusiastische Kammermusikerin, Solistin und Konzertmeisterin. Ausdruck ihrer Leidenschaft für die Künste bietet ihr eigenes, 2015 gegründetes Langenberg Festival - Kammermusik zwischen Rhein und Ruhr. Den Mittelpunkt ihrer Konzerttätigkeit bilden die Solowerke für Violine von Bartók, Bach und Ysaye - oft verbunden mit Schauspiel (Michael Mendl)  oder Tanz.
Zurzeit leitet sie eine Violinklasse an der Hochschule für Künste Bremen.

 

Nina Reddig war Stipendiatin verschiedener renommierter Stiftungen wie Studienstiftung des deutschen Volkes, Dörken-Stiftung und Märkische Kulturkonferenz. Die Folkwang-Preisträgerin gewann 1.Preise beim Internationalen Violinwettbewerb "Premio Petrela" und beim Lions-Club Musikwettbewerb.

Als Geigerin des Morgenstern Trios gewann sie 2007 mit ihren Partnern den 1.Preis und den Haydn-Preis beim Internationalen Haydn-Wettbewerb Wien, den 2.Preis beim Melbourne chamber music competition sowie im renommierten ARD-Wettbewerb München, dort sogar mit Publikumspreis. Für die Saison 2009/10 wurde das Trio in die Rising Stars Series der ECHO aufgenommen und somit in die großen europäischen Musikzentren eingeladen. Seither spielte sie in wechselnden Besetzungen wie mit dem Amsterdam Ensemble, William Youn, Vladimir Mendelssohn, Nils Mönkemeyer, Alexander Baillie, Frans Helmerson, Nicholas Rimmer, Natalia Gutman oder Werner Dickel.

 Während ihres Studiums in Essen (Paraschkevov) und Paris (Kantorow) wurde sie mit 23 Jahren als Konzertmeisterin im Sinfonieorchester Aachen engagiert. In dieser Position konzertiert sie mit verschiedenen Orchestern wie z.B. dem WDR Sinfonieorchester, der Staatsphilharmonie Nürnberg oder dem Ensemble Ruhr. Als Solistin trat sie mit der Deutschen Kammerakademie Neuss, dem Folkwang-Kammerorchester Essen, der Radiophilharmonie Tirana, den Bochumer und Bergischen Symphonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Wrexham Symphony Orchestra auf. Mit 24 Jahren wurde sie vom Chamber Orchestra of Europe eingeladen, mit welchem sie seither als Gast immer wieder auf Tournee geht und unter Dirigenten wie Bernard Haitink und Nikolaus Harnoncourt konzertiert. 

 

Gastspieleinladungen führten Nina Reddig zu Festivals wie dem Pablo Casals Festival Prades/Frankreich, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Mostly Mozart New York, dem Heidelberger Frühling, den Sommets musicaux Gstaad und dem Kuhmo Chamber Music Festival Finnland.

 

Die Konzerte der Geigerin wurden von allen wichtigen deutschen Radiosendern mitgeschnitten sowie in der TV-Sendung kulturzeit/ 3sat ausgestrahlt.

 

Hannah Weber

 

Die Cellistin Hannah Weber wurde 1979 in Hannover geboren und erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von sieben Jahren. Sie begann ihr Studium bei Klaus Heitz in Hannover und wechselte 2001 -2004 zu Bernhard Gmelin an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Hannah Weber ging 2004-2007 nach Norwegen um als Meisterschülerin von Truls Moerk in Oslo zu studieren.                                                                                                                                              Sie gewann den ersten Bundespreis bei Jugend-musiziert, sowie den Concerto Competition in Greensboro, USA. Während ihres Studiums war Hannah Weber Stipendiatin der Frierich-Ebert Stiftung underhielt zahlreiche Auszeichnungen: Niedersachsenpreis für Nachwuchskünstler, Oscar und Vera Ritter Stiftung, Yehudi Menuhin Stiftung, Deutsche Stiftung Musikleben.                        

Sie konzertierte als Solistin in Norwegen, Ungarn, Spanien, den USA und Deutschland, u.a.mit dem European Union Chamber Orchestra, der Philharmonia Hungarica, dem Oslo Sinfonie Orchester.             Rundfunkauftritte beim NDR 3-Start live und dem WDR dokumentieren ihren erfogreichen Werdegang. Künstlerische Anregungen erhielt sie bei Meisterkursen mit F.Helmerson, D. Geringas, M.Perenyi, L.Harrell, W.Boettcher, M.Pressler und B.Canino.                                                                                                                    

Auf Nils Mönkemeyers CD „In dunklen Träumen“ ist sie als Partnerin zu hören.                                                                                                                                                                   Seit 2007 ist Hannah Weber stellvertretende Solo-Cellistin der Bremer Philharmoniker.